Am Sonntag, den 06.11.2022, findet um 14:30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Gemeinde  (Händelstraße 23, 31141 Hildesheim) ein Gedenkgottesdienst statt.

In diesem Gottesdienst gedenken die Angehörigen und die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter des Hospizvereins noch einmal den Verstorbenen der letzten zwölf Monate, an die gemeinsame Zeit der Begleitungen und an die vielen Gespräche.

Es wird gemeinsam der Verstorbenen gedacht und als Zeichen des Erinnerns werden die Namen der Verstorbenen verlesen und Kerzen angezündet.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Verein zu Kaffee, Tee und Kuchen ein. Hier gibt es noch einmal die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gäste sind herzlich willkommen!

Der Gottesdienst findet unter Beachtung der zu dieser Zeit geltenden „Corona Regeln“ statt.

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Ein Teil der Emmausgruppe ist am Freitag,16.09.22 zu einer Führung durch den RuheForst Deister nach Wennigsen aufgebrochen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde sie von Herrn Peter Dahlke mit vielen Informationen rund um den RuheForst begleitet.

ruhewald 2022


Eine Besonderheit: Es gibt dort einen Bereich, in dem Eltern ihre "Sternenkinder" beisetzen lassen können, ohne den Grabplatz bezahlen zu müssen.

Bei Kaffee und Kuchen fand dieser Nachmittag einen schönen Abschluss.


 

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am

Montag, den 26. September 2022 um 18:00 Uhr

im Kirchenamt Hildesheim, Gropiusstraße 5 in 31137 Hildesheim

statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
  2. Geistlicher Impuls von Herrn Superintendent Christian Castel
  3. Bericht des Vorstandes mit Aussprache
  4. Bericht der Koordinatoren
  5. Bericht der Schatzmeisterin
  6. Bericht der beiden Revisoren sowie Entlassung des Vorstands und der Schatzmeisterin
  7. Verschiedenes

 Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen.


 

Neue ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen gesucht!

Der Hospizverein „Geborgen bis zuletzt“ aus Hildesheim und der Ökumenische Hospizdienst Sarstedt e.V. bieten im kommenden Jahr wieder gemeinsam einen Vorbereitungskurs zur Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen auf ihrem letzten Lebensweg an. Auch den Angehörigen stehen sie unterstützend zur Seite - in der häuslichen Umgebung, in Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen und in Krankenhäusern. 

Die Vorbereitung auf die Begleitung von Sterbenden im ambulanten und stationären Bereich erfolgt in Anlehnung an das „Celler Modell“, welches sich in drei Teile gliedert. Im Grundkurs werden - neben anderen Ausbildungsinhalten - Fähigkeiten vermittelt, um die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu stärken. In der Praktikumsphase werden die Teilnehmer/innen erste praktische Erfahrungen sammeln. Der letzte Teil besteht aus dem Vertiefungskurs, in dem es verstärkt um die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zum Thema Sterben und Tod geht.

Der Kurs beginnt am 11. Januar 2023. Er umfasst 14 dreistündige Sitzung (jeweils mittwochs ab 18:00 Uhr), ergänzt durch vier Samstage (jeweils von 9:30 bis 16:30 Uhr),. Natürlich finden der Kurs und die Begleitungen unter strengen Hygiene- und Präventionsmaßnahmen statt. In einem verbindlichen persönlichen Vorbereitungsgespräch mit der Kursleitung werden die besonderen Herausforderungen für diese Aufgabe erläutert.

Die Hospizvereine freuen sich über engagierte Menschen, die die ambulante Hospizarbeit tatkräftig unterstützen möchten. Anmeldungen werden erbeten unter der Telefonnummer des Hospizvereins „Geborgen bis zuletzt“ : 05121 - 918 74 62


 

Zeit schenken und das Leben sinnvoll gestalten

„Rückenwind“ für die menschlichen Herausforderungen ihres Amtes soll der Segen für die neuen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter im Hospizverein „Geborgen bis zuletzt“ sein. Das sagte Oberkirchenrätin Elke Schölper, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, im Einführungsgottesdienst für die  Absolventen und Absolventinnen aus zwei Vorbereitungskursen.

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Einige von ihnen üben ihr Amt bereits längere Zeit aus, da der Abschluss der Fortbildung für sie schon zwei Jahre zurückliegt. Doch wegen Corona wurde die feierliche Einführung immer wieder verschoben. Auch diesmal konnten nicht alle dabei sein: Einige waren in Quarantäne, andere sind beruflich in der Pflege tätig und dort unentbehrlich, wieder andere waren aus persönlichen Gründen verhindert. Den Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche auf dem Gelände der Heimstatt Röderhof leitete Oberkirchenrätin Schölper gemeinsam mit Superintendent Christian Castel, dem Vorsitzenden des Hospizvereins.

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Die 22 neuen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter haben einen Grundkurs sowie einen Vertiefungskurs mit jeweils neun dreistündigen Lerneinheiten absolviert. Außerdem gehören zwei Monate praktischer Erfahrung zur Ausbildung nach dem Celler Modell. Lerninhalte sind beispielsweise Formen verbaler und körperlicher Kommunikation, die Elemente einer Begleitung oder der Umgang mit Symbolen und Ritualen. Eine der Absolventinnen hat auch bereits eine Zusatzausbildung zur Sterbebegleiterin für Kinder gemacht. Der Hospizverein kooperiert dafür mit dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke.

Wesentlich für die Vorbereitung auf die Aufgabe der Hospizbegleitung sind psychische Belastbarkeit sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu Sterben und Tod, die Reflexion der eigenen Geschichte und Weltanschauung und der Respekt vor unterschiedlichen Überzeugungen. Denn wie eine Begleitung aussehen soll, darüber entscheiden die Kranken, unterstrich Ingrid Apel im Gottesdienst. „Was uns eint ist, dass wir unser Leben sinnvoll gestalten wollen“, sagte sie zur Motivation der Ehrenamtlichen. Es gehe darum, Zeit zu schenken und den „Alltagskram“ dafür hintenan zu stellen:
„Der Tod zeigt uns unsere Grenzen auf.“

Sigrid Finkbeiner verglich die erste Begegnung mit einem erkrankten Menschen für eine Begleitung mit dem Betreten eines unbekannten Raums: „Ich weiß nicht, was mich erwartet.“ Dorothee Mahler, die nicht selbst dabei sein konnte, schickte ihren Wortbeitrag als Audiodatei: Die Hospizbegleitung sei kein einseitiges Geben, vielmehr sei das Ziel „ein Dialog, der durch gegenseitige Wertschätzung geprägt wird“, sagte sie.

(Text und Fotos: Wiebke Barth, Kultur & Kommunikation Hildesheim)